Virtuelle Fachbibliotheken: Unterschied zwischen den Versionen

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<div style="padding-left: 20px"><categorytree mode=all depth=1 hideroot=off showcount=on>Verteilte Nationalbibliothek</categorytree></div>
<div style="padding-left: 20px"><categorytree mode=all depth=1 hideroot=off showcount=on>Verteilte Forschungsbibliothek</categorytree></div>
[[Bild:vascoda.gif|center]]<br>
 
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<div style="background:#F9F9F9; border:2px solid #CDB7B7; padding-left:10px; padding-top:5px; margin-bottom:15px; width:400px;">
Abschluss des SSG-Förderprogramms
am 31.12.2015<br>
[[Übergang von den SSGs zu den FIDs|Informationen zum Übergang in das FID-Förderprogramm]]
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===Idee und Kernmodule Virtueller Fachbibliotheken===
===Idee und Kernmodule Virtueller Fachbibliotheken===
Der flächendeckende Aufbau überregionaler fachwissenschaftlicher Einstiegsportale ist die logische Konsequenz aus dem sich seit dem Durchbruch des Internets radikal verändernden Recherche- und Publikationsverhalten vieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Aufgabe der Virtuellen Fachbibliotheken besteht darin, die vielfältigen internetbasierten Recherchedienste unter einer Recherche- und Zugriffsoberfläche zu bündeln („One-Stop-Shop“). Zu den Kernmodulen Virtueller Fachbibliotheken gehören:
Der flächendeckende Aufbau überregionaler fachwissenschaftlicher Einstiegsportale ist die logische Konsequenz aus dem sich seit dem Durchbruch des Internets radikal verändernden Recherche- und Publikationsverhalten vieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Aufgabe der Virtuellen Fachbibliotheken besteht darin, die vielfältigen internetbasierten Recherchedienste unter einer Recherche- und Zugriffsoberfläche zu bündeln („One-Stop-Shop“). Zu den Kernmodulen Virtueller Fachbibliotheken gehören unter anderem:


;(Meta)Suchmaschinen:In vielen Virtuellen Fachbibliotheken können mit einer Suchanfrage zeitgleich mehrere bibliographische Datenbanken durchsucht werden. Im Idealfall werden die Nutzer auf die elektronische Ausgabe weitergeleitet.
====(Meta)Suchmaschinen====
In vielen Virtuellen Fachbibliotheken können mit einer Suchanfrage zeitgleich mehrere bibliographische Datenbanken durchsucht werden. Im Idealfall werden die Nutzer auf die elektronische Ausgabe weitergeleitet.


;Zeitschriften- und Datenbankverzeichnisse: Eingebunden werden in der Regel fachliche Ausschnitte aus der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) sowie aus dem DatenbankInfoSystem (DBIS)
====Zeitschriften- und Datenbankverzeichnisse====
Eingebunden werden in der Regel fachliche Ausschnitte aus der [http://rzblx1.uni-regensburg.de/ezeit/ Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB)] sowie aus dem [http://rzblx10.uni-regensburg.de/dbinfo/fachliste.php?lett=l DatenbankInfoSystem (DBIS)]


;Fach-OPAC: Der Fach-OPAC ist in der Regel der fachliche Ausschnitt aus dem Online-Katalog der jeweiligen SSG-Bibliothek. Nachgewiesen ist darin der gesamte SSG-Bestand.
====Fach-OPAC====
Der Fach-OPAC ist der fachliche Ausschnitt aus dem Online-Katalog der jeweiligen SSG-Bibliothek. Nachgewiesen ist darin der gesamte Bestand des jeweiligen Sondersammelgebiets.


;Online-Contents-SSG: Fachlicher Ausschnitt aus der Online-Contents-Datenbank
====Online-Contents-SSG====
Fachlicher Ausschnitt aus der Online-Contents-Datenbank


;Fachinformationsführer: Nachweis fachlich relevanter von Websites, Fachzeitschriften und Aufsätzen, Statistiken und Faktensammlungen in einer qualitätsgeprüften Linksammelung
====Fachinformationsführer====
Nachweis fachlich relevanter von Websites, Fachzeitschriften und Aufsätzen, Statistiken und Faktensammlungen in einer qualitätsgeprüften Linksammelung


;Open-Access-Repositorium: In vielen Virtuellen Fachbibliotheken runden fachliche Repositorien das Angebot ab. Sie enthalten i.d.R. zitierfähige wissenschaftliche graue Literatur: Aufsätze, Arbeitspapier, Vorträge, Pre- und Postprints u.v.m. Die Bibliotheken stellen sicher, dass die auf diesen Servern gespeicherte Literatur dauerhaft zur Verfügung steht.
====Open-Access-Repositorium====
In vielen Virtuellen Fachbibliotheken runden fachliche Repositorien das Angebot ab. Sie enthalten i.d.R. zitierfähige wissenschaftliche graue Literatur: Aufsätze, Arbeitspapier, Vorträge, Pre- und Postprints u.v.m. Die Bibliotheken stellen sicher, dass die auf diesen Servern gespeicherte Literatur dauerhaft zur Verfügung steht.




===vascoda===
===vascoda===
Die Virtuellen Fachbibliotheken haben sich mit weiteren Fachinformationsanbietern als Verein „vascoda“ organisiert, um ihre Angebote besser aufeinander abstimmen zu können und zudem in Zukunft über eine effiziente zentrale Suchmaschine zusätzlich erschließbar zu machen.
vascoda wurde ab 2002 mit der Zusammenführung von zwei Förderlinien durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)  in verschiedenen Teilprojekten deutschlandweit an verschiedenen Einrichtungen gefördert. Dabei wurde unter '''www.vascoda.de''' das vascoda-Portal als zentrales Wissenschaftsportal aufgebaut.
 
Im September 2005 gründeten die beteiligten Bibliotheken, Bibliotheksverbünde und Fachinformationseinrichtungen den vascoda e.V. als Trägerverein für das zuletzt vom Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) betriebene Portal. Sitz und Geschäftsstelle des vascoda e.V. sind an der Technischen Informationsbibliothek Hannover.
 
Das kostenfreie vascoda-Portal bot zuletzt auf Grundlage moderner Suchtechniken fachübergreifende Recherchemöglichkeiten und fungierte als Einstiegsportal für die Virtuellen Fachbibliotheken und Fachportale der Partner.


Das gleichnamigen kostenfreie Rechercheportal fungiert als Einstiegsportal für eine Vielzahl von Virtuellen Fachbibliotheken und Fachportalen. Es bietet umfassende Recherchemöglichkeiten und einen komfortablen Zugang zu verlässlichen Informationen und Volltexten aus unterschiedlichen Fächern.
Im Januar 2011 wurde der Betrieb des vascoda-Portals eingestellt.
Anfang November 2011 haben die Mitglieder des vascoda e.V. die Auflösung des Vereins zum Jahresende 2011 beschlossen.


;vascoda-Suche:Unter der einheitlichen Oberfläche des vascoda-Portals kann wahlweise fachspezifisch oder interdisziplinär gesucht werden. Der Einsatz moderner Suchtechnologien sowohl bei vascoda als auch bei den Partnern erlaubt eine strukturierte Suche über eine Vielzahl verschiedenster Datenbestände wie Fachdatenbanken, Bibliothekskataloge und Internetquellen. Aktuell kann in weit über 75 Millionen Datensätzen nach wissenschaftlichen Informationen gesucht werden. Die Ergebnisse werden nach einheitlichen Kriterien sortiert (Aktualität oder Relevanz) und in einer gemeinsamen Trefferübersicht präsentiert. Über verschiedene bibliographische Angaben können die Treffersets eingegrenzt werden. Über eine Verfügbarkeitsrecherche erhält man Zugriff auf die gefundenen Dokumente. [http://www.vascoda.de/vascoda?ID=MAIN&LANGUAGE=de weiter zur vascoda-Suche]
Weitere Informationen zu vascoda und zu den Hintergründen der Vereinsauflösung finden sich im vascoda-Blog unter http://vascoda.wordpress.com.


;Fachzugänge:Ausführliche Sammlungsbeschreibungen bieten Orientierung über die in vascoda eingebundenen Angebote und leiten die Nutzerinnen und Nutzer auf die hochwertigen und spezialisierten Fachportale der vascoda-Partner. [http://www.vascoda.de/vascoda?ID=CLD_START&LANGUAGE=de weiter zu den vascoda-Fachzugängen]
====vascoda-Weblog====
Im Weblog des Vereins informierten die Virtuellen Fachbibliotheken ihre Nutzer über aktuelle Entwicklungen und technische Neuerungen.
Diese Funktion hat ab Mitte Januar 2012 das Webis-Blog übernommen.




;Weblog:Im Weblog des Vereins informieren die Virtuellen Fachbibliotheken ihre Nutzer über aktuelle Entwicklungen und technische Neuerungen
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Die neusten Nachrichten aus dem Webis-Blog:
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[[Kategorie:0]]
[[Kategorie:0]]
[[Kategorie:Verteilte Nationalbibliothek| 09]]
[[Kategorie:Verteilte Forschungsbibliothek| 07]]

Aktuelle Version vom 20. Oktober 2016, 17:15 Uhr

Abschluss des SSG-Förderprogramms am 31.12.2015
Informationen zum Übergang in das FID-Förderprogramm

Idee und Kernmodule Virtueller Fachbibliotheken

Der flächendeckende Aufbau überregionaler fachwissenschaftlicher Einstiegsportale ist die logische Konsequenz aus dem sich seit dem Durchbruch des Internets radikal verändernden Recherche- und Publikationsverhalten vieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Aufgabe der Virtuellen Fachbibliotheken besteht darin, die vielfältigen internetbasierten Recherchedienste unter einer Recherche- und Zugriffsoberfläche zu bündeln („One-Stop-Shop“). Zu den Kernmodulen Virtueller Fachbibliotheken gehören unter anderem:

(Meta)Suchmaschinen

In vielen Virtuellen Fachbibliotheken können mit einer Suchanfrage zeitgleich mehrere bibliographische Datenbanken durchsucht werden. Im Idealfall werden die Nutzer auf die elektronische Ausgabe weitergeleitet.

Zeitschriften- und Datenbankverzeichnisse

Eingebunden werden in der Regel fachliche Ausschnitte aus der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) sowie aus dem DatenbankInfoSystem (DBIS)

Fach-OPAC

Der Fach-OPAC ist der fachliche Ausschnitt aus dem Online-Katalog der jeweiligen SSG-Bibliothek. Nachgewiesen ist darin der gesamte Bestand des jeweiligen Sondersammelgebiets.

Online-Contents-SSG

Fachlicher Ausschnitt aus der Online-Contents-Datenbank

Fachinformationsführer

Nachweis fachlich relevanter von Websites, Fachzeitschriften und Aufsätzen, Statistiken und Faktensammlungen in einer qualitätsgeprüften Linksammelung

Open-Access-Repositorium

In vielen Virtuellen Fachbibliotheken runden fachliche Repositorien das Angebot ab. Sie enthalten i.d.R. zitierfähige wissenschaftliche graue Literatur: Aufsätze, Arbeitspapier, Vorträge, Pre- und Postprints u.v.m. Die Bibliotheken stellen sicher, dass die auf diesen Servern gespeicherte Literatur dauerhaft zur Verfügung steht.


vascoda

vascoda wurde ab 2002 mit der Zusammenführung von zwei Förderlinien durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in verschiedenen Teilprojekten deutschlandweit an verschiedenen Einrichtungen gefördert. Dabei wurde unter www.vascoda.de das vascoda-Portal als zentrales Wissenschaftsportal aufgebaut.

Im September 2005 gründeten die beteiligten Bibliotheken, Bibliotheksverbünde und Fachinformationseinrichtungen den vascoda e.V. als Trägerverein für das zuletzt vom Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) betriebene Portal. Sitz und Geschäftsstelle des vascoda e.V. sind an der Technischen Informationsbibliothek Hannover.

Das kostenfreie vascoda-Portal bot zuletzt auf Grundlage moderner Suchtechniken fachübergreifende Recherchemöglichkeiten und fungierte als Einstiegsportal für die Virtuellen Fachbibliotheken und Fachportale der Partner.

Im Januar 2011 wurde der Betrieb des vascoda-Portals eingestellt. Anfang November 2011 haben die Mitglieder des vascoda e.V. die Auflösung des Vereins zum Jahresende 2011 beschlossen.

Weitere Informationen zu vascoda und zu den Hintergründen der Vereinsauflösung finden sich im vascoda-Blog unter http://vascoda.wordpress.com.

vascoda-Weblog

Im Weblog des Vereins informierten die Virtuellen Fachbibliotheken ihre Nutzer über aktuelle Entwicklungen und technische Neuerungen. Diese Funktion hat ab Mitte Januar 2012 das Webis-Blog übernommen.


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