Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung: Unterschied zwischen den Versionen
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Seit 2015 wird der [http://www.fachportal-paedagogik.de/fid/fid_start.html Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung] von den vier ehemaligen Sondersammelgebiets (SSG)-Bibliotheken | Seit 2015 wird der [http://www.fachportal-paedagogik.de/fid/fid_start.html Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung] (FID) von den vier ehemaligen Sondersammelgebiets (SSG)-Bibliotheken | ||
*Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg ([https://wikis.sub.uni-hamburg.de/webis/index.php/Bildungsforschung_%285.3%29 Bildungsforschung 5.3]), | *Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg ([https://wikis.sub.uni-hamburg.de/webis/index.php/Bildungsforschung_%285.3%29 Bildungsforschung 5.3]), | ||
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*Informationszentrum Bildung (IZB) des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, das seit 2004 das [ | *Informationszentrum Bildung (IZB) des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, das seit 2004 das [https://www.fachportal-paedagogik.de/start.html Fachportal Pädagogik] betreibt, <br/> | ||
gemeinsam aufgebaut. | gemeinsam aufgebaut. | ||
Die Services des | Die Services des FID werden seit 2016 im Fachportal Pädagogik zur Verfügung gestellt. Zentrale Informationsressourcen sind die [https://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/fis_form.html FIS Bildung Literaturdatenbank] und die darin integrierten Nachweise des [https://www.pedocs.de/ Open-Access-Repositoriums peDOCS sowie die englischsprachige Fachdatenbank https://eric.ed.gov/ ERIC]. Der international ausgerichtete [https://www.fachportal-paedagogik.de/literatur/erweiterte_suche.html Such- und Nachweisraum] wird laufend erweitert und angereichert. Die Ressourcen fließen in den Aufbau eines Wissensgraphen ein. Die Services für Forschende sollen zukünftig durch den Einsatz von KI-Tools ergänzt werden (Recherche-Unterstützung, Übersetzung). | ||
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Die Services des | Die Services des FID richten sich mit ihrer interdisziplinären Ausrichtung an Forschende der Erziehungswissenschaft, Bildungsforschung, Hochschulforschung und Fachdidaktik sowie weiterer verwandter Disziplinen. | ||
Der FID wird in engem Austausch mit | Der FID wird in engem Austausch mit den Fachcommunitys entwickelt. Die beteiligten Partnereinrichtungen des FID haben eine enge Anbindung an die Fachgesellschaften und die jeweilige Fachcommunity. Der Beirat mit Vertreter*innen der zentralen Fachgesellschaften und der Infrastruktureinrichtungen begleitet den FID. | ||
==Welche Themen und Fachgebiete werden abgedeckt?== | ==Welche Themen und Fachgebiete werden abgedeckt?== | ||
==Welche Medien werden berücksichtigt?== | ==Welche Medien werden berücksichtigt?== | ||
Version vom 13. Mai 2026, 15:23 Uhr
- Partnereinrichtungen
- Informationszentrum Bildung (IZB) des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
- BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
- Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin
- Universitätsbibliothek der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
- Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut (GEI)
- Ansprechpartner*innen
- Dr. Christoph Schindler DIPF-IZB
- Dr. Julia Kreusch DIPF-IZB
- Dr. Stefan Cramme DIPF-BBF
- Simon Schmiederer UB HU zu Berlin
- Dr. Rainer Plappert UB Erlangen-Nürnberg
- Dr. Anke Hertling GEI
- Weitere Informationsquellen
- Literatursuche im Fachportal Pädagogik
- Katalog der BBF
- Katalog der UB der HU zu Berlin
- Katalog der UB Erlangen-Nürnberg
- Katalog der Bibliothek des GEI
- Portal
- Erwerbungsvorschlag
- Digitalisierung
- Infomaterial
- Verwandte FIDs
- Ehemalige Sondersammelgebiete
- Bildungsforschung (5.3)
- Bildungsgeschichte – deutschsprachiger Raum (5.31)
- Hochschulwesen. Organisation der Wissenschaften und ihrer Einrichtungen (24.2)
- Schulbücher (30)
Allgemeine Informationen
Seit 2015 wird der Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung (FID) von den vier ehemaligen Sondersammelgebiets (SSG)-Bibliotheken
- Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg (Bildungsforschung 5.3),
- BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF (Bildungsgeschichte – deutschsprachiger Raum 5.31),
- Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin (Hochschulwesen. Organisation der Wissenschaften und ihrer Einrichtungen 24.2),
- Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut (GEI) (Schulbücher 30)
sowie dem
- Informationszentrum Bildung (IZB) des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, das seit 2004 das Fachportal Pädagogik betreibt,
gemeinsam aufgebaut.
Die Services des FID werden seit 2016 im Fachportal Pädagogik zur Verfügung gestellt. Zentrale Informationsressourcen sind die FIS Bildung Literaturdatenbank und die darin integrierten Nachweise des Open-Access-Repositoriums peDOCS sowie die englischsprachige Fachdatenbank https://eric.ed.gov/ ERIC. Der international ausgerichtete Such- und Nachweisraum wird laufend erweitert und angereichert. Die Ressourcen fließen in den Aufbau eines Wissensgraphen ein. Die Services für Forschende sollen zukünftig durch den Einsatz von KI-Tools ergänzt werden (Recherche-Unterstützung, Übersetzung).
Zielgruppe
Die Services des FID richten sich mit ihrer interdisziplinären Ausrichtung an Forschende der Erziehungswissenschaft, Bildungsforschung, Hochschulforschung und Fachdidaktik sowie weiterer verwandter Disziplinen.
Der FID wird in engem Austausch mit den Fachcommunitys entwickelt. Die beteiligten Partnereinrichtungen des FID haben eine enge Anbindung an die Fachgesellschaften und die jeweilige Fachcommunity. Der Beirat mit Vertreter*innen der zentralen Fachgesellschaften und der Infrastruktureinrichtungen begleitet den FID.
Welche Themen und Fachgebiete werden abgedeckt?
Welche Medien werden berücksichtigt?
Der Fachinformationsdienst unterstützt Forscherinnen und Forscher bei der Beschaffung nicht verfügbarer internationaler Fachliteratur (gedruckt und/oder digital) und bietet dazu folgende Services an:
- bestellen – internationale Fachliteratur wird auf Wunsch als Direktausleihe an den Arbeitsplatz oder an die Privatadresse zugeschickt (einmalige Registrierung erforderlich).
- vorschlagen – ausländische Zeitschriftentitel können zum Kauf oder zur Lizenzierung vorgeschlagen werden.
- digitalisieren – gedruckte, urheberrechtsfreie Werke aus den Beständen der BBF oder des GEI werden auf Wunsch digitalisiert.
- E-Books nutzen - auf national lizenzierte internationale E-Books deutschlandweit zugreifen (einmalige Registrierung erforderlich).
Quellen für die historische Bildungs- und Schulbuchforschung werden durch den FID auch weiterhin aktiv erworben.
Die FID-Services sind in den Angebotsbereich Literatur des Fachportals Pädagogik integriert und fokussieren auf den Ausbau des integrierten Such- und Nachweisraums im Fachportal, die Beschaffung/Lizenzierung internationaler Literatur und weiterer Ressourcen sowie die Digitalisierung urheberrechtsfreier Publikationen. Das Fachportal Pädagogik beinhaltet zwei weitere Angebotsbereiche: Forschungsdaten und Forschungsinformation. Das Angebot Forschungsdaten vermittelt Zugang zu Forschungsdaten und -instrumenten der empirischen Bildungsforschung und speist sich aus den Studien und Materialien des Verbundportals forschungsdaten bildung am DIPF. Im Fachportal Pädagogik werden Literaturnachweise und die Nachweise der den Publikationen zugrundeliegenden zugänglichen Forschungsdaten in Zukunft miteinander verknüpft.
Medien finden und nutzen: Informationsdienste
Das Fachportal Pädagogik ist der zentrale Einstieg in die wissenschaftliche Fachinformation für Bildungsforschung, Erziehungswissenschaft und pädagogische Praxis. Es wird in dieser Funktion im Rahmen des Fachinformationsdienstes ausgebaut. Im Kern steht die FIS Bildung Literaturdatenbank mit 982.042 Literaturnachweisen (Stand: Mai 2021) zu gedruckten und digitalen (open access/lizenzpflichtigen) Publikationen. Die fachrelevanten Literaturnachweise der früher als SSG-Bibliotheken und jetzt als FID-Partner aktiven Bibliotheken sind weiterhin weitgehend in der FIS Bildung Literaturdatenbank enthalten.
Die in der FIS Bildung Literaturdatenbank nachgewiesene Literatur verteilt sich auf folgende Dokumenttypen (Stand: März 2021):
- Zeitschriftenaufsätze (551.621, 56%)
- Monografien (309.309, 32%)
- Aufsätze aus Sammelwerken (108.174, 11%)
Der Anteil nachgewiesener digital verfügbarer Literatur beträgt für die Erscheinungsjahre ab 2014 ca. 51%. Internationale Literaturnachweise (davon über 73% in Englisch) machen knapp 23% aus. FIS Bildung veröffentlicht jährlich aktuelle Statistiken zur Literaturdatenbank.
Im Rahmen des FID wird der integrierte Such- und Nachweisraum des Fachportals Pädagogik über die FIS Bildung Literaturdatenbank hinaus wesentlich erweitert und fortlaufend ausgebaut:
- durch die Integration der größten bildungsbezogenen Fachdatenbank für englischsprachige Publikationen ERIC,
- durch die Lieferung eines Fachprofils englischsprachiger Nachweise der Library of Congress (LoC),
- durch ein fachliches Profil für Nachweise des E-Book-Anbieters ebscoHost,
- durch Nachweise von Veröffentlichungen in romanischen Sprachen des Datenlieferanten Casalini Libri,
- durch die Fachausschnitte "Bildungsforschung" und "Hochschulwesen" der Datenbank Online Contents (OLC),
- durch einen fachlich, sprachlich und qualitativ gefilterten Auszug aus der Datenbank BASE.
Nachweise, die keinen Bestand in deutschen Bibliotheken haben, können über den FID bestellt und als Direktausleihe an den Arbeitsplatz geliefert werden.
Zeitschriftenlizenzen
Lokal von den FID-Partnereinrichtungen lizenzierte ausländische Fachzeitschriften werden der Fachcommunity über die Fernleihe zur Verfügung gestellt. Daneben bietet der Fachinformationsdienst auch Nationallizenzen für einen deutschlandweiten elektronischen Zugriff auf ausgewählte ausländische Zeitschriften an, für die eine einmalige institutionelle Registrierung erforderlich ist.
Weitere Dienste
Publikationen melden:
Die FIS Bildung Literaturdatenbank bietet die Möglichkeit Publikationen, die dort noch nicht nachgewiesen sind und die dem Profil der Datenbank entsprechen, selbst zu melden und über ein Formular einzugeben. Alle Einträge werden vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft.
Publikationen open access veröffentlichen:
- Wissenschaftler/innen, die ihre Publikationen open access und in einem fachlichen Kontext veröffentlichen möchten, können dazu den Service des fachlichen Repositoriums peDOCS nutzen.
Publikationsplattform für Diamond Open Access Zeitschriften:
Herausgebende, die für ihre Zeitschriften einen Publikationsort zur Veröffentlichung im Diamond Open Access und in einem fachlichen Kontext suchen, können dazu den Service OpenJournals@Fachportal-Pädagogik nutzen.