Soziologie: Unterschied zwischen den Versionen

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Seit dem 01. Juli 2016 wird in der Nachfolge des SSG Sozialwissenschaften gemeinsam mit [https://www.gesis.org GESIS] – dem Leibniz Institut für Sozialwissenschaften – der Fachinformationsdienst Soziologie aufgebaut. Das Projekt wird seitens der DFG zunächst für 3 Jahre gefördert und läuft im Rahmen des Förderprogramms [http://www.dfg.de/foerderung/programme/infrastruktur/lis/lis_foerderangebote/fachinformationsdienste_wissenschaft/ "Fachinformationsdienste für die Wissenschaft"], die Beantragung eines Folgeantrags ist geplant.<br/>
 
Seit dem 01. Juli 2016 wird in der Nachfolge des SSG Sozialwissenschaften gemeinsam mit [https://www.gesis.org GESIS] – dem Leibniz Institut für Sozialwissenschaften – der Fachinformationsdienst Soziologie aufgebaut. Das Projekt wird seitens der DFG zunächst für 3 Jahre gefördert und läuft im Rahmen des Förderprogramms [http://www.dfg.de/foerderung/programme/infrastruktur/lis/lis_foerderangebote/fachinformationsdienste_wissenschaft/ "Fachinformationsdienste für die Wissenschaft"], die Beantragung eines Folgeantrags ist geplant.<br/>
  
Die Gestaltung und Umsetzung der FID Angebote erfolgt in enger Abstimmung mit der soziologischen Fachcommunity. Mit Hilfe eines wissenschaftlichen Fachbeirats – bestehend aus Fachvertreterinnen und -vertretern der [http://www.soziologie.de/de/aktuell/start.html Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)] sowie Forschungseinrichtungen der Soziologie – wird entsprechend der Interessen der soziologischen Forschungsgemeinschaft ein maßgeschneidertes Serviceangebot entwickelt.  
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Die Gestaltung und Umsetzung der FID Angebote erfolgt in enger Abstimmung mit der soziologischen Fachcommunity. Mit Hilfe eines wissenschaftlichen Fachbeirats – bestehend aus Fachvertreterinnen und -vertretern der [http://www.soziologie.de/de/aktuell/start.html Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)] sowie Forschungseinrichtungen der Soziologie – wird entsprechend der Interessen der soziologischen Forschungsgemeinschaft ein maßgeschneidertes Serviceangebot entwickelt. <br/>
  
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Die eingebundenen Serviceangebote sowie deren Nutzung bzw. Etablierung werden im weiteren Projektverlauf mittels kontinuierlicher Begleitforschung regelmäßig evaluiert. Dies soll eine nutzerzentrierte Weiterentwicklung sowie die Möglichkeit einer reibungslosen Integration in den Arbeitsalltag der Forscherinnen und Forscher sicherstellen.
  
  

Version vom 15. Mai 2018, 11:17 Uhr

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Bibliothek
Universitäts- und Stadtbibliothek Köln
Kooperationspartner
GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften
Ansprechpartner
Ralf Depping (USB Köln)
Sonja Strunk (USB Köln)
Dr. Johann Schaible (GESIS)
Kontakt
mail@sociohub-fid.de
Portal
SocioHub – Das Portal des FID Soziologie
Informationsdienste
EDS (EBSCO Discovery Service)
Social Science Open Access Repository (SSOAR)
Sozialwissenschaftliche Literaturdatenbank SOLIS
SocINDEX
Weitere Informationen
Newsletter & Anmeldung als Beta-Tester FID Soziologie
Verwandte FIDs
FID Politikwissenschaften (Pollux)
Ehemalige Sondersammelgebiete
Sozialwissenschaften 3.4


Allgemeine Informationen

Die USB Köln betreute im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft das Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften seit 1950. Sie beschaffte die wissenschaftlich relevante in- und ausländische Literatur in den Sozialwissenschaften möglichst vollständig, erschloss sie und stellte sie im Rahmen des Programms der überregionalen Literaturversorgung im Leihverkehr regional und überregional zur Verfügung.

Aufgrund dieser besonderen Sammelaufträge in Verbindung mit den erhaltenen, bedeutenden, bis ins 19. Jahrhundert reichenden, sozialwissenschaftlichen Sammlungen verfügt die USB über einen großen Bestand an Literatur zu diesen Gebieten.

Seit dem 01. Juli 2016 wird in der Nachfolge des SSG Sozialwissenschaften gemeinsam mit GESIS – dem Leibniz Institut für Sozialwissenschaften – der Fachinformationsdienst Soziologie aufgebaut. Das Projekt wird seitens der DFG zunächst für 3 Jahre gefördert und läuft im Rahmen des Förderprogramms "Fachinformationsdienste für die Wissenschaft", die Beantragung eines Folgeantrags ist geplant.

Die Gestaltung und Umsetzung der FID Angebote erfolgt in enger Abstimmung mit der soziologischen Fachcommunity. Mit Hilfe eines wissenschaftlichen Fachbeirats – bestehend aus Fachvertreterinnen und -vertretern der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) sowie Forschungseinrichtungen der Soziologie – wird entsprechend der Interessen der soziologischen Forschungsgemeinschaft ein maßgeschneidertes Serviceangebot entwickelt.

Die eingebundenen Serviceangebote sowie deren Nutzung bzw. Etablierung werden im weiteren Projektverlauf mittels kontinuierlicher Begleitforschung regelmäßig evaluiert. Dies soll eine nutzerzentrierte Weiterentwicklung sowie die Möglichkeit einer reibungslosen Integration in den Arbeitsalltag der Forscherinnen und Forscher sicherstellen.


Zielsetzung & Einbindung der soziologischen Community

Der FID Soziologie hat sich zum Ziel gesetzt, die Informationsinfrastruktur innerhalb der Soziologie durch drei Bausteine zu verbessern. Diese sind eine Reaktion auf Defizite, die in Umfragen und Fachgesprächen innerhalb der Community identifiziert wurden.

Der erste Baustein ist eine neu aufzubauende Portalplattform, die als zentraler Einstiegspunkt für die Informationsversorgung der soziologischen Forschung dienen wird. Die Plattform wird allen fachlich Interessierten zur Verfügung stehen und für registrierte Nutzerinnen und Nutzer zusätzliche Funktionalitäten anbieten, die über die reine Recherche hinausgehen. In die Plattform sind in der Soziologie etablierte Literaturrecherche-Module wie z.B. Social Science Open Access Repository (SSOAR) eingebunden und mit einem Dokumentlieferservice angereichert.

Der Fokus liegt somit nicht auf dem Erwerb, sondern auf der Open Access-Bereitstellung fachspezifischer Volltexte – insbesondere auf hochspezielle Literatur zur Ergänzung des lokalen Grundbedarfs.

Als zweiter Baustein wird ein akademisches soziales Netzwerk speziell für die soziologische Fachcommunity aufgebaut, das die fachliche Kommunikation und Vernetzung unterstützt.

Der dritte Baustein ist die Verbreitung und Unterstützung des Open Access-Gedankens, der eine umfangreiche und freie Versorgung mit wissenschaftlichen Volltexten für die Soziologie zum Ziel hat. Die enge Verknüpfung von SSOAR mit dem sozialen Netzwerk zielt zusammen mit einem umfassenden Beratungsangebot darauf ab, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Zweitveröffentlichung und Selbstarchivierung ihrer Publikationen bestmöglich zu unterstützen.


Medien finden und Nutzen: Informationsdienste

Mit dem EDS (EBSCO Discovery Service) - Ausschnitt Soziologie steht eine umfassende Metasuchmaschine für Datenbanken und Bibliothekskataloge zur Verfügung. Der Discovery Service schließt dazu eigene und fremde – von einer Bibliothek zur Verfügung gestellte – Daten in einem umfassenden zentralen Suchmaschinenindex zusammen und stellt sie den Nutzerinnen und Nutzern als "One-Stop-Shop" zur Verfügung.

Der Volltextserver SSOAR sammelt und archiviert sozialwissenschaftlich relevante Literatur und macht sie gemäß der Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen im Open Access frei zugänglich.

Neben dem Literaturinformationssystem SOLIS – bietet die bibliographische Datenbank SocINDEX mit Zeitschriftenaufsätze aus über 4.000 Fachzeitschriften, daneben Kongressbeiträge sowie einer Auswahl an Monographien und Dissertationen zur theoretischen und angewandten Soziologie eine entsprechende Recherchemöglichkeit für die soziologische Community.