Afrikastudien: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Webis
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zeile 11: Zeile 11:
  
  
;Erwerbungsvorschlag: https://www.ub.uni-frankfurt.de/lokalsystem/kaufvorschlag.html
+
;Erwerbungsvorschlag: https://www.ub.uni-frankfurt.de/lokalsystem/kaufvorschlag.html oder per Mail a.othman@ub.uni-frankfurt.de
 
;Infomaterial: http://www.ub.uni-frankfurt.de/afrika/
 
;Infomaterial: http://www.ub.uni-frankfurt.de/afrika/
  
Zeile 30: Zeile 30:
 
==Allgemeine Informationen==
 
==Allgemeine Informationen==
  
 +
Das von der DFG geförderte Projekt Fachinformationsdienst (FID) Afrikastudien löst das Sondersammelgebiet «Afrika südlich der Sahara» ab. Zwischen 1964 und 2015 entstand mit Erwerbungsmitteln der DFG die größte Sammlung an Afrika-bezogener Literatur in Deutschland und außerdem die ilissAfrica ("internet library subsaharan Africa") als zentrales Recherche- und Nachweisinstrument.
  
 +
Der FID setzt die systematische Erwerbung schwer zugänglicher Veröffentlichungen aus afrikanischen Staaten für ein breites geistes-, kultur- und sozialwissenschaftliches Fächerspektrum fort. Die in Afrika geführten Wissenschaftsdiskurse und Forschungsergebnisse sollen in Deutschland zugänglich gemacht werden. Dies ermöglicht eine gleichberechtigte Forschung mit WissenschaftlerInnen in Afrika auf Augenhöhe und stellt empirische Informationen insbesondere im Bereich der statistischen Daten auf eine bessere Grundlage. Außerdem werden so die Rezeptionschancen für die afrikanische Wissenschaft verbessert.
 +
 +
In enger Kooperation mit der Vereinigung der Afrikawissenschaften in Deutschland e.V.(VAD) unterstützt der FID die Afrikaforschung zusätzlich durch Beratungsdienstleistungen für die kleineren Standorte z.B. in den Bereichen Informationskompetenz, Metadatenstandards, Forschungsdaten und Open Access. Das verteilt vorhandene Infrastrukturwissen soll übersichtlich aufbereitet, Schulungsmaterialien sollen erarbeitet und Workshops durchgeführt werden. Durch die Vermeidung von Doppelarbeit etwa im Bereich der Vorhaltung von Forschungsdaten oder bei der frühzeitigen Berücksichtigung internationaler Metadatenstandards wird die Informationsinfrastruktur der organisierten Afrikaforschung in Deutschland insgesamt optimiert.
  
 
==Welche Themen und Fachgebiete werden abgedeckt?==
 
==Welche Themen und Fachgebiete werden abgedeckt?==
  
 +
 +
== regional: ==
 +
 +
Äquatorialguinea, Angola, Benin, Botswana, Bukina Faso, Burundi, Elfenbeinküste, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissao, Kamerun, Kapverden, Kenia, Komoren, Kongo (Republik), Kongo (DR), Lesotho, Liberia, Madagaskar, Malawi, Mali, Mauritius, Mocambique, Namibia, Niger, Nigeria, Republik Südafrika, Simbabwe, Rwanda, Sambia, Sao Tome und Principe, Senegal, Seychellen, Sierra Leone, Südsudan , Swasiland, Tansania, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik
 +
 +
== sachlich: ==
 +
 +
Sprachen und Literaturen
 +
 +
Geschichte einschließlich Sozialgeschichte und Wirtschaftsgeschichte
 +
 +
Politik, Verfassung, Verwaltung
 +
 +
Veröffentlichungen über Parteien, Gewerkschaften und ähnliche Verbände
 +
 +
Anthropogeographie und Länderkunde
 +
 +
Vor- und Frühgeschichte
 +
 +
Ethnologie
 +
 +
Erziehungs- und Hochschulwesen
 +
 +
Wissenschaftliche Einrichtungen
 +
 +
Informations-, Buch- und Bibliothekswesen
 +
 +
Publizistik
 +
 +
Film, Rundfunk, Fernsehen
 +
 +
Religionen und Philosophie
 +
 +
Kunst, Musik, Theater, Tanz
 +
 +
  
  
Zeile 42: Zeile 82:
 
==Medien finden und nutzen: Informationsdienste==
 
==Medien finden und nutzen: Informationsdienste==
  
 
==FID-Lizenzen==
 
Der FID Afrikastudien bietet zur Zeit keine Ressourcen über eine FID-Lizenz an.
 
  
  

Version vom 3. März 2017, 16:13 Uhr

Allgemeine Informationen

Das von der DFG geförderte Projekt Fachinformationsdienst (FID) Afrikastudien löst das Sondersammelgebiet «Afrika südlich der Sahara» ab. Zwischen 1964 und 2015 entstand mit Erwerbungsmitteln der DFG die größte Sammlung an Afrika-bezogener Literatur in Deutschland und außerdem die ilissAfrica ("internet library subsaharan Africa") als zentrales Recherche- und Nachweisinstrument.

Der FID setzt die systematische Erwerbung schwer zugänglicher Veröffentlichungen aus afrikanischen Staaten für ein breites geistes-, kultur- und sozialwissenschaftliches Fächerspektrum fort. Die in Afrika geführten Wissenschaftsdiskurse und Forschungsergebnisse sollen in Deutschland zugänglich gemacht werden. Dies ermöglicht eine gleichberechtigte Forschung mit WissenschaftlerInnen in Afrika auf Augenhöhe und stellt empirische Informationen insbesondere im Bereich der statistischen Daten auf eine bessere Grundlage. Außerdem werden so die Rezeptionschancen für die afrikanische Wissenschaft verbessert.

In enger Kooperation mit der Vereinigung der Afrikawissenschaften in Deutschland e.V.(VAD) unterstützt der FID die Afrikaforschung zusätzlich durch Beratungsdienstleistungen für die kleineren Standorte z.B. in den Bereichen Informationskompetenz, Metadatenstandards, Forschungsdaten und Open Access. Das verteilt vorhandene Infrastrukturwissen soll übersichtlich aufbereitet, Schulungsmaterialien sollen erarbeitet und Workshops durchgeführt werden. Durch die Vermeidung von Doppelarbeit etwa im Bereich der Vorhaltung von Forschungsdaten oder bei der frühzeitigen Berücksichtigung internationaler Metadatenstandards wird die Informationsinfrastruktur der organisierten Afrikaforschung in Deutschland insgesamt optimiert.

Welche Themen und Fachgebiete werden abgedeckt?

regional:

Äquatorialguinea, Angola, Benin, Botswana, Bukina Faso, Burundi, Elfenbeinküste, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissao, Kamerun, Kapverden, Kenia, Komoren, Kongo (Republik), Kongo (DR), Lesotho, Liberia, Madagaskar, Malawi, Mali, Mauritius, Mocambique, Namibia, Niger, Nigeria, Republik Südafrika, Simbabwe, Rwanda, Sambia, Sao Tome und Principe, Senegal, Seychellen, Sierra Leone, Südsudan , Swasiland, Tansania, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik

sachlich:

Sprachen und Literaturen

Geschichte einschließlich Sozialgeschichte und Wirtschaftsgeschichte

Politik, Verfassung, Verwaltung

Veröffentlichungen über Parteien, Gewerkschaften und ähnliche Verbände

Anthropogeographie und Länderkunde

Vor- und Frühgeschichte

Ethnologie

Erziehungs- und Hochschulwesen

Wissenschaftliche Einrichtungen

Informations-, Buch- und Bibliothekswesen

Publizistik

Film, Rundfunk, Fernsehen

Religionen und Philosophie

Kunst, Musik, Theater, Tanz



Welche Medien werden berücksichtigt?

Medien finden und nutzen: Informationsdienste

Weitere Dienste und Projekte