Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung

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Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Informationen

Seit 2015 wird der Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung von den vier ehemaligen Sondersammelgebiets (SSG)-Bibliotheken

sowie dem

  • Informationszentrum Bildung (IZB) des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), das seit 2004 das Fachportal Pädagogik betreibt,

gemeinsam aufgebaut.

Die Services des Fachinformationsdienstes Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung sind seit 2016 Bestandteil des Angebots im Fachportal Pädagogik. Mit der Integration des Fachinformationsdienstes in das Fachportal Pädagogik werden dessen Angebote – im Zentrum stehen die FIS Bildung Literaturdatenbank und die darin integrierten Nachweise des Open-Access-Repositoriums peDOCS – ergänzt, ausgebaut sowie mit neuen Dienstleistungen angereichert.

Zielgruppe und Einbindung der Fachcommunity

Die Services des Fachinformationsdienstes (FID) richten sich an Forschende der Erziehungswissenschaft sowie aller weiteren in der Bildungsforschung aktiven Disziplinen. Der FID ist insofern interdisziplinär ausgerichtet. Für die Nutzung bestimmter Serviceleistungen ist eine Registrierung erforderlich.

Der FID wird in engem Austausch mit der Fachcommunity entwickelt. Dieser Austausch findet einerseits in den beteiligten Partnereinrichtungen des FID statt, die auf ihrem jeweiligen Themengebiet traditionell eine enge Anbindung an die Fachgesellschaften und die Fachcommunity haben. Zusätzlich wurde ein Beirat berufen, der das FID-Projekt beratend begleitet.

Welche Themen und Fachgebiete werden abgedeckt?

Der Fachinformationsdienst deckt weiterhin die Themengebiete der ehemaligen Sondersammelgebiete Bildungsforschung und Bildungsgeschichte im deutschsprachigen Raum, Hochschulforschung und Schulbuchliteratur (s. SSG 5.3, 5.31, 24.2, 30) ab und ist überregional und interdisziplinär ausgerichtet.

Welche Medien werden berücksichtigt?

Der Fachinformationsdienst unterstützt Forscherinnen und Forscher bei der Beschaffung nicht verfügbarer internationaler Fachliteratur (gedruckt und/oder digital) und bietet dazu folgende Services an:

  • bestellen – internationale Fachliteratur wird auf Wunsch als Direktausleihe an den Arbeitsplatz oder an die Privatadresse zugeschickt.
  • vorschlagen – ausländische Zeitschriftentitel können zum Kauf oder zur Lizenzierung vorgeschlagen werden.
  • digitalisieren – gedruckte, urheberrechtsfreie Werke aus den Beständen der BBF oder des GEI werden auf Wunsch digitalisiert.

Quellen für die historische Bildungs- und Schulbuchforschung werden durch den FID auch weiterhin aktiv erworben.

Die FID-Services sind auf den Ausbau des integrierten Such- und Nachweisraums im Fachportal Pädagogik sowie die Beschaffung/Lizenzierung internationaler Literatur fokussiert. Das Fachportal Pädagogik hat seit dem Relaunch im September 2017 sein Angebot neben den Services rund um Literatur um zwei inhaltliche Bereiche erweitert: Forschungsdaten und Forschungsinformation. Das Angebot Forschungsdaten vermittelt Zugang zu Forschungsdaten und -instrumenten der empirischen Bildungsforschung und speist sich aus den Studien und Materialien des Verbundportals forschungsdaten bildung am DIPF. Im Fachportal Pädagogik werden Literaturnachweise und die Nachweise der den Publikationen zugrundeliegenden zugänglichen Forschungsdaten in Zukunft miteinander verknüpft.

Medien finden und nutzen: Informationsdienste

Das Fachportal Pädagogik ist der zentrale Einstieg in die wissenschaftliche Fachinformation für Bildungsforschung, Erziehungswissenschaft und pädagogische Praxis. Es wird in dieser Funktion im Rahmen des Fachinformationsdienstes ausgebaut. Im Kern steht die FIS Bildung Literaturdatenbank mit über 900.000 Literaturnachweisen (Stand: November 2017) zu gedruckten und digitalen (open access/lizenzpflichtigen) Publikationen. Die fachrelevanten Literaturnachweise der früher als SSG-Bibliotheken und jetzt als FID-Partner aktiven Bibliotheken sind weitgehend in der FIS Bildung Literaturdatenbank enthalten.

Die in der FIS Bildung Literaturdatenbank nachgewiesene Literatur verteilt sich auf folgende Dokumenttypen (Stand: Januar 2017):

  • Zeitschriftenaufsätze (506.000, 56%)
  • Monografien (291.000, 33%)
  • Aufsätze aus Sammelwerken (96.000, 11%)

Der Anteil nachgewiesener digital verfügbarer Literatur beträgt für die Erscheinungsjahre ab 2014 ca. 50%.
Nichtdeutschsprachige Literaturnachweise (davon über 70% in Englisch) machen knapp 25% aus.

Im Rahmen des FID wird der Suchraum über die FIS Bildung Literaturdatenbank hinaus erweitert und der Nachweis englischsprachiger Publikationen sowie von Veröffentlichungen in romanischen Sprachen ausgebaut. Nachweise, die keinen Bestand in deutschen Bibliotheken haben, können über den FID bestellt und als Direktausleihe an den Arbeitsplatz geliefert werden.

Zeitschriftenlizenzen

Lokal von den FID-Partnereinrichtungen lizenzierte ausländische Fachzeitschriften werden der Fachcommunity über die Fernleihe zur Verfügung gestellt. Daneben bietet der Fachinformationsdienst auch Nationallizenzen für einen deutschlandweiten elektronischen Zugriff auf ausgewählte ausländische Zeitschriften an, für die eine einmalige institutionelle Registrierung erforderlich ist.

Weitere Dienste

Publikationen melden:
Die FIS Bildung Literaturdatenbank bietet die Möglichkeit Publikationen, die dort noch nicht nachgewiesen sind und die dem Profil der Datenbank entsprechen, selbst zu melden und über ein Formular einzugeben. Alle Einträge werden vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft.

Publikationen open access veröffentlichen:

Wissenschaftler/innen, die ihre Publikationen open access und in einem fachlichen Kontext veröffentlichen möchten, können dazu den Service des fachlichen Repositoriums peDOCS nutzen.
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