Finnisch-ugrische / uralische Sprachen, Literaturen und Kulturen

Aus Webis
Wechseln zu: Navigation, Suche

Allgemeine Informationen

Der FID Finnisch-ugrische / uralische Sprachen, Literaturen und Kulturen - FID FINNUG - ist Teil des bundesweiten Förderprogramms Fachinformationsdienste für die Wissenschaft der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Er wird von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB Göttingen) im Zeitraum 1.1.2017 – 31.12.2019 aufgebaut. Der FID FINNUG basiert auf den Angeboten der ehemaligen vier verwandten Sondersammelgebiete Finnougristik, Finnland, Ungarn sowie Estnische Sprache und Literatur, die von 1951-2015 von der SUB Göttingen im Auftrag der DFG betreut wurden. Ziel des FID FINNUG ist es, für die Forschenden der Finnougristik/Uralistik, Fennistik und Hungarologie sowie Forschenden, die sich mit der Region Finnland bzw. Ungarn beschäftigen, eine bundesweite qualifizierte Informationsversorgung mit spezialisierter Literatur zu gewährleisten. Die bedarfsorientierte Erwerbung bzw. Lizenzierung hochspezialisierter originalsprachiger digitaler und gedruckter Medien, die sonst in Deutschland nicht verfügbar wären, gehören zu seinen zentralen Aufgaben.

Welche Themen und Fachgebiete werden abgedeckt?

Der FID FINNUG erwirbt hochspezialisierte – vorrangig originalsprachige - wissenschaftliche Literatur aus den Kernländern Estland, Finnland, Russland, Ungarn nebst Anrainerstaaten. Literatur zu Sprache, Literatur und Kulturanthropologie der Samen wird zudem auch aus Schweden und Norwegen erworben. Für den Bereich der in Russland und Sibirien ansässigen indigenen Völker finnisch-ugrischer / uralischer Sprachen umfasst das Erwerbungsprofil Sprache, Literatur und Kulturanthropologie bzw. Ethnologie sowie Publikationen vergleichenden Inhalts zur Finnougristik / Uralistik. Aus Estland wird vorrangig originalsprachige Literatur zu Sprache, Literatur und Kulturanthropologie erworben. Das Erwerbungsprofil für Finnland und Ungarn beinhaltet außer Sprache, Literatur und Kultur auch Geschichte, Landeskunde und Politik.

Welche Medien werden berücksichtigt?

Zum Erwerbungs- und Lizenzierungsprofil des FID FINNUG gehören sowohl gedruckte als auch elektronische Medien.

Medien finden und nutzen: Informationsdienste

Die Metadaten zu den Beständen sowie den Neuerwerbungen des FID FINNUG werden auch über die Rechercheinstrumente der regionalen FID’s Nordeuropa sowie Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa angeboten und stehen somit auch der interdisziplinären Forschung der entsprechenden Regionalstudien zur Verfügung.

FID-Lizenzen

Der FID FINNUG eröffnet für den Forschungsspitzenbedarf spezifische standortunabhängige Zugriffsmöglichkeiten auf kostenpflichtige digitale Ressourcen. Nähere Informationen zu den verfügbaren elektronischen Medien, dem Kreis der Zugangsberechtigten und den Nutzungsbedingungen finden Sie auf der Fachseite des FID FINNUG im Kompetenzzentrum für Lizenzierung


Weitere Dienste und Projekte