Virtuelle Fachbibliotheken

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Abschluss des SSG-Förderprogramms am 31.12.2015
Informationen zum Übergang in das FID-Förderprogramm

Idee und Kernmodule Virtueller Fachbibliotheken

Der flächendeckende Aufbau überregionaler fachwissenschaftlicher Einstiegsportale ist die logische Konsequenz aus dem sich seit dem Durchbruch des Internets radikal verändernden Recherche- und Publikationsverhalten vieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Aufgabe der Virtuellen Fachbibliotheken besteht darin, die vielfältigen internetbasierten Recherchedienste unter einer Recherche- und Zugriffsoberfläche zu bündeln („One-Stop-Shop“). Zu den Kernmodulen Virtueller Fachbibliotheken gehören unter anderem:

(Meta)Suchmaschinen

In vielen Virtuellen Fachbibliotheken können mit einer Suchanfrage zeitgleich mehrere bibliographische Datenbanken durchsucht werden. Im Idealfall werden die Nutzer auf die elektronische Ausgabe weitergeleitet.

Zeitschriften- und Datenbankverzeichnisse

Eingebunden werden in der Regel fachliche Ausschnitte aus der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) sowie aus dem DatenbankInfoSystem (DBIS)

Fach-OPAC

Der Fach-OPAC ist der fachliche Ausschnitt aus dem Online-Katalog der jeweiligen SSG-Bibliothek. Nachgewiesen ist darin der gesamte Bestand des jeweiligen Sondersammelgebiets.

Online-Contents-SSG

Fachlicher Ausschnitt aus der Online-Contents-Datenbank

Fachinformationsführer

Nachweis fachlich relevanter von Websites, Fachzeitschriften und Aufsätzen, Statistiken und Faktensammlungen in einer qualitätsgeprüften Linksammelung

Open-Access-Repositorium

In vielen Virtuellen Fachbibliotheken runden fachliche Repositorien das Angebot ab. Sie enthalten i.d.R. zitierfähige wissenschaftliche graue Literatur: Aufsätze, Arbeitspapier, Vorträge, Pre- und Postprints u.v.m. Die Bibliotheken stellen sicher, dass die auf diesen Servern gespeicherte Literatur dauerhaft zur Verfügung steht.


vascoda

vascoda wurde ab 2002 mit der Zusammenführung von zwei Förderlinien durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in verschiedenen Teilprojekten deutschlandweit an verschiedenen Einrichtungen gefördert. Dabei wurde unter www.vascoda.de das vascoda-Portal als zentrales Wissenschaftsportal aufgebaut.

Im September 2005 gründeten die beteiligten Bibliotheken, Bibliotheksverbünde und Fachinformationseinrichtungen den vascoda e.V. als Trägerverein für das zuletzt vom Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) betriebene Portal. Sitz und Geschäftsstelle des vascoda e.V. sind an der Technischen Informationsbibliothek Hannover.

Das kostenfreie vascoda-Portal bot zuletzt auf Grundlage moderner Suchtechniken fachübergreifende Recherchemöglichkeiten und fungierte als Einstiegsportal für die Virtuellen Fachbibliotheken und Fachportale der Partner.

Im Januar 2011 wurde der Betrieb des vascoda-Portals eingestellt. Anfang November 2011 haben die Mitglieder des vascoda e.V. die Auflösung des Vereins zum Jahresende 2011 beschlossen.

Weitere Informationen zu vascoda und zu den Hintergründen der Vereinsauflösung finden sich im vascoda-Blog unter http://vascoda.wordpress.com.

vascoda-Weblog

Im Weblog des Vereins informierten die Virtuellen Fachbibliotheken ihre Nutzer über aktuelle Entwicklungen und technische Neuerungen. Diese Funktion hat ab Mitte Januar 2012 das Webis-Blog übernommen.


Die neusten Nachrichten aus dem Webis-Blog:

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